Samstag, 24. März 2012

Ciudad Perdida 12.03 - 16.03.2012

Von Cartagena fuhren wir in 4 Stunden nach Santa Marta (ebenfalls an der Karibikküste). Während den ersten Tagen in Santa Marta verglichen wir die verschiedenen Agenturen, welche die Trekkingtour zur Ciudad Perdida anbieten. Nun ist der Tag gekommen... loooos gehts...

... oder doch nicht? ... nein, wir mussten noch auf zwei Jungs warten, die aus irgendeinem Grund noch nicht da waren... (über den Grund gehen die Meinungen auseinander).

Mit über einer Stunde Verspätung fuhren wir mit dem Jeep nach Mamey. Auf dem Weg fing es ziemlich an zu regnen... oh, es regnet? Uns wurde gesagt, dass Trockenzeit ist... und die Regenjacke ist demnach in Santa Marta geblieben ;-). Das kann ja lustig werden, dachten wir uns.




Nach einer kleinen Verpflegung liefen wir los. Die Regenwolken hatten sich glücklicherweise verzogen.

Die erste von sechs Flussüberquerungen. Hmmm, über welche Steine soll ich da gehen?

Nach 45 Minuten wandern, wartete schon die erste Abkühlung im Fluss Buritaca auf uns.


Der Junge auf dem Maultier mit dem Smartphone in der Hand bietet schon einen speziellen Anblick.

Mystisch...

Der Weg am ersten Tag sah grösstenteils so aus...wenig Vegetation und ein bisschen schlammig (da es ja trotz Trockenzeit geregnet hatte) :-)

In der Cabaña de los Arsarios angekommen, waren wir nach einer sehr erfrischenden Dusche alle hungrig.

Geschlafen haben wir in Hängematten.

Die Frage nach dem nächtlichen WC-Gang: Welches ist nun meine Hängematte? ;-)

Am folgenden Tag, auf dem Weg zum nächsten Camp passierten wir ein Dorf der Kogi (Eingeborene).

Kogi-Kinder.

Angeregte philosophische Diskussion von Sarah und Melanie, ob die Eingeborenen glücklicher sind als wir Stadtmenschen.


Um ca. ein Uhr erreichten wir das nächste Camp... kaum hatten wir es erreicht, begann es zu regnen ;-) Das ist Timing.

Zum Nachtessen gab es diesen feinen Fisch.

Die Nacht war für mich (Melanie) leider nicht ganz so erholsam... irgendetwas muss mir den Magen verdorben haben... (oben und unten) Tja, es ging weiter...

... über die Hängbrücke... und ich musste mich langsam daran gewöhnen, dass ich für die nächsten Tage das Schlussliechtli sein werde, da mich die Magen-Darm-Geschichte ziemlich schwächte.


Wunderschöne Landschaften.

Im Dschungel.

Unsere Gruppe bestand aus 11 Personen. Wir waren aber mit einer weiteren Gruppe von 7 Personen zusammen unterwegs. War echt super!!


Der dritte Übernachtungsort.

Ein Wasserfall bei unserem Camp.

Nun ist der Tag gekommen (4. Tag) an dem wir die Ciudad Perdida erreichen werden. Nachdem wir 15 Minuten gelaufen waren, erreichten wir die 1200 Stufen, die uns nach oben zur Ciudad Perdida führten.
Die Ciudad Perdida wurde im Jahre 1975 wiederentdeckt und ist neben Machu Picchu eine der grössten präkolumbischen Städte in Südamerika. Sie besteht aus ca. 200 ovalen und runden Terrassen.

Die ersten Terrassen in Sicht.





Hiermit wurde Getreide gemahlen.

Eine Raupe.


Eine Nachbildung eines Hauses des Schamans.

Ein Blick übers Tal.

Juhuuu, wir haben unser Ziel erreicht...




... müde aber glücklich sind wir da.
Unsere Guides gaben uns einige Erklärungen und wir hatten gemütlich Zeit um uns hier herumzuschauen. Da man diesen Ort ja nur zu Fuss (oder wenn man im Militär ist, mit dem Helikopter) erreichen kann, waren kaum Touristen da... ein gewaltiger Unterschied zum Machu Picchu!




Wir Zwei im unbeabsichtigten Partnerlook ;-)



Nun hiess es Abschiednehmen und den "Abstieg" in Angriff zu nehmen.

Was man im Dschungel nicht alles so antrifft :-)
Nr. 89 gefunden.

Am selben Nachmittag starteten wir unsere Wanderung zum Camp Nr. 2 zurück... die erste Flussüberquerung wartete schon auf uns... sehr zur Freude von Melanie ;-)


Hier am letzten Tag... die Magen-Darm-Geschichte hatte sich leider jeden Tag wiederholt, sodass ich am letzten Tag wirklich unglaublich froh war, einen Teil auf einem Maultier reiten zu können. Ich war echt total kaputt und energielos... ein ziemlich doofes Gefühl muss ich sagen.

Die letzten Meter und dann ist es geschafft...

Auf der Rückfahrt hatten wir noch eine winzige Panne und dann gings zurück nach Santa Marta... die Erholung ruft... :-)
Trotz allen Strapazen und Magenverstimmungen – die Tour war der Hammer und ein geniales Erlebnis – den grünen Dschungel und die verlorene Stadt (auch grüne Hölle genannt) zu erkunden!




Kommentare:

  1. Wowowo,so e ehhr. Ich bin die erst wo euiä früschisti Blog dörf lässä =). Eui Bilder sind mega, so richtig zum itauchä i alti Ziitä und zum treumä =) Hoff dir Melanie gahts wieder besser? Hebät eui Sorg und sunnigi Grüäss us Uster

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  2. ich glaub ich hett mer so nen Militärhelikopter bsorgt :D

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  3. kuulä Film hermano. wiiter so!

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  4. Da hender aber echt e cooli Filmkamera debi. Tolli Bilder vode Raupe und Ameise! Weni die Stimmig gsehn und dGeräusche ghöre, fühli mi grad nach Costa Rica zrugg versetzt. Hihi und de Üse het wohl minim Freud dra, dass dKamera wasserdicht isch ;-)

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  5. ah, meeegaaaa :D
    d föteli sind super!!
    und nur scho d grüschkulisse vom film genial :D
    lg catherine

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