Freitag, 10. August 2012

Montevideo, Schweizerclub, Colonia de Sacramento 30.07 - 05.08.2012



Nach einer herrlichen Woche auf der Ranch fuhr uns Susann am Morgen des 30.7 in das 1h entfernte Tacuarembó.
Wir nutzten das schöne Wetter um die kleine Stadt zu erkunden.
Am Nachmittag hiess es Abschnied nehmen von Susann und ihrer Familie. Mit dem Bus (Wifi on Board!) gings in 4h in die Hauptstadt von Uruguay – Montevideo.















In Montevideo wollten wir unbedingt mal Couchsurfing ausprobieren. Das funktioniert so, dass Leute ihr Sofa Fremden zum Übernachten kostenlos anbieten (www.couchsurfing.org).
So kam es, das Alvaro und Maria, nachdem wir bereits gesucht hatten, uns anschrieben. Lustigerweise war es auch für sie die erste Erfahrung mit Couchsurfern. Wir wurden am Abend von ihnen in ihrer modernen Wohung freundlich empfangen.

Am nächsten Tag erkundeten wir einen kleinen Teil der Stadt.












Am 31. Juli in Südamerika, 1. August in der Schweiz (5h Differenz), unserem Nationalfeiertag, war klar – wir müssen ein Schweizergericht essen! Zürigschnätzlets – Melanie am Rösti raffeln.

















Letzte Frey Schokolade aus der Schweiz. (Verschenkten wir zum Teil). Doch heute wurde es zu einem Mousse au Chocolate verarbeitet.












Maria betrachtete die kitschigen Schweizermotive ;-)

















1. August in Montevideo – Tenü: "hopp Schwiiz"!
In ganz Uruguay ist es üblich Pferde anzutreffen, ebenso in der Stadt.
Altes Haus wurde renoviert, aber nur die Hälfte.
Was war denn das? Schweizer Geldwechselstube?
Artigas, am Plaza de Libertad.
Palacio Salvo.
Maria hatte Zeit und zeigte uns als Lokale die Innenstadt.
Mercado del Puerto.
Essen direkt vom Grill.

Der Hafen, wichtiger Umschlagplatz.
Aduana (Zollbehörde) von Montevideo. Schien uns wie ein kommunistischer Bau.
Demonstranten?
Nein – olympische Spiele London 2012 – Uruguay spielte Fussball gegen England. Siehe links, der Mate Tee auch hier immer dabei.
Siehe rechts, Grossbildschirm.
Am nächsten Tag liefen wir der Rambla entlang (Küste).

... und genossen das mystische Wetter (wo ist Melanie?).
Allgemein isst man in Südamerika später.
Ja so kam es, das die Frühesserin Melanie um Mitternacht noch schlemmerte.
Abschiedsfoto mit unseren Couchsurfern Alvaro und Maria. Durch den Tag und in der Nacht (Bars und Besuch einer Tangobar) waren sie super Guides und wir fühlten uns von Anfang an zu Hause bei Ihnen.
Folgetag: Palacio Legislativo.










Schon in Puerto Iguazu informierten wir uns, ob es einen Schweizer Club in Montevideo gibt, um den Nationalfeiertag zu feiern, einfach im Ausland.
Natürlich gab es einen Club Suizo!
Muy bien! Die Feier fand einfach erst am 3. August statt, da Freitag war.
So meldeten wir uns an und kauften für ca. CHF 30 ein Ticket für die Feier.
"Trittst im Morgenrot daher... "










Unterlagen beweisen erste Zeichen von Schweizern im Jahre 1861.

Züri olé!!!
Natürlich wurden wir in der Eröffnungsrede den 90-köpfigen Anwesenden vorgestellt.
Die meisten hatten Eltern oder Grosseltern aus der Schweiz. Da waren wir als waschechte Schweizer natürlich herzlich willkommen.
Mit dem Schweizer Botschafter konnten wir ebenso einen kurze Konversation führen.











An diesem Abend knüpften wir einige Kontakte mit Auslandschweizern. In Montevideo sind wir jederzeit willkommen.
Am folgenden Morgen fuhren wir mit dem Bus in 2h nach Colonia de Sacramento - unsere letzte Reise mit dem Bus...

Hier mal all unser Gepäck auf dem Bild :-)
Ein niedliches kleines Städtchen.


Ihre Altstadt gehört zum Weltkulturerbe.


Blick Richtung Argentinien.
Wir wurden melancholisch, da unsere spannende Reise nun langsam zu einem Ende kommt.












Gracias Uruguay. Gerne besuchen wir dich wieder einmal im Sommer ;-)

Kommentare:

  1. Cambio Suizo, das wär doch was für den BB (BänkerBeat)...ja, langsam heisst's "Abschied nehmen" - wir bedanken uns jetzt schon für die vielen tollen Reiseberichte und Bilder. Irgendwie waren wir immer mit Euch! Gute Heimkehr, Carina y Beato

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  2. oh ihr Arme... s bitzli Mitleid hani scho, dass ihr jetzt eifach wieder hei cho müend - aber d Freud überwiegt bi Wiitem! :-*
    Couchsurfing tönt spannend. Das isch gratis oder?
    Brucht mer da WLAN dezue? ;-P
    Und händer online(n) gschlafe oder onbaumwulle?

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