Samstag, 14. April 2012

Verkaufsstände

Dieser Blogeintrag widmet sich spezifsch dem Thema: Verkaufsstände.
Wieso? In ganz Südamerika sind sie anzutreffen. Hier wird oft das "typische" eines Landes verkauft und das Geld des kleinen Mannes bzw. der Frau von der Strasse verdient.
Überrascht euch von der Vielfalt. Viel Spass ;-)



Ein umgebauter Renault. Hier kann man unteranderem "Aromatica Canelazo" (Getränk mit Zimt, Zucker und Schnaps) und "tinto carajillo" (Kaffee mit Schnaps) kaufen.

Falls kein Telefon in der Nähe ist: einfach 200 Pesos zahlen für eine Minute bei diesem Herrn mit dem Schild.

Ein Waffel-Stand.

Schleckmaul ;-) Jawohl, die Waffel kann man mit "Dulce de Leche" haben (eine Creme aus Milch, Vanille und Zucker).

Übrigens der Verkaufsstand wird auf mehreren Kinderwagen aufgebaut. Clever und einfach.

Kokusnüsse.

Melonen.

Ein Haufen Trauben.

Glacéverkäuferin.


Fritierte Bananen- und Kartoffelchips.

Kokusnüsse und glasierte Kokusnussstücke.

Waffeln Nr. 2. Auch hier Kinderwagenstyle.


Arepas (Maisfladen).

Früchte im Becher.

Papaya und Mango.

Früchte auch gepresst als Saft (Jugo).



Guanabana Frucht.

Kleine Verkaufsstände am Fusse des Monserrate (Bogota).

Colombia!

Freitag, 13. April 2012

Bogota 05.04 - 07.04.2012

Am Gründonnerstag fuhren wir in vier Stunden von Villa de Leyva nach Bogota. Der Feiertag lockte viele Kolumbianer auf die Velos.

Wir erreichten die Hauptstadt Kolumbiens.
Man hört ja eigentlich nur negatives über Bogota, vorallem wie gefährlich es sei...

Abends in einem grossen Einkaufshaus - frohe Ostern!



Zum Nachtessen traffen wir Alejandro und...

... und Daniel (2 Kolumbianer die Üse beim Salkantaytrek in Peru kennengelernt hatte).

Leckerer Salat.

Gefülltes Brot mit Champignones und Poulet in einer Weinrahmsauce.

Als krönenden Abschluss des Tages wurden wir von Ihnen (Locals) auf den nahen Hügel gefahren und konnten Bogota by night bestaunen.

Gespannt erwarteten wir was auf uns zu kommt von der Hauptstadt... und was treffen wir an? :-) Eine Strasse voller Polizisten! Wo auf der Welt gibt es eine Stadt, in welcher am Strassenrand alle 2 Meter ein Polizist steht? ... :-)

... in Bogota und zwar wenn es ein Grossanlass ist. An einem normalen Tag stehen "nur" an jeder Hausecke 2 Polizisten ;-) Soviel zum Thema Sicherheit :-) Wir möchten gerne einmal erwähnen, dass die Polizei und Militärpräsenz in Kolumbien so hoch wie nirgends in Südamerika ist.

Da Gründonnerstag war, fanden alle paar Stunden wieder Prozessionen statt, welche durch die Altstadt von Bogota führten. Hier einige Impressionen.






Da die Prozession vorbei und die Auswahl an Polizisten so gross war, musste das obligate Foto für Üse mit der Polizei gemacht werden :-) (irgendwelche Generäle)

Plaza Bolivar.


Im Innern einer Kirche nahe am Plaza Bolivar.

Ein Regierungsgebäude.


Da dicke Wolken aufzogen, statteten wir dem Polizeimuseum einen Besuch ab.
Es war gratis und überall schwirrten nette Polizisten oder Militaristen herum.
Z.T. absolvieren die Soldaten ihren Dienst mit der Bewachung eines Raumes im Polizeimuseum. Übrigens muss jeder Mann 1 Jahr ins Militär.

Das geübte Waffenauge (als Pazifisten) erlickt, ein Schweizer Gewehr...

... aus dem Jahr 1929.

Als wir das Polizeimuseum verliessen, war es wieder schönes Wetter und die nächste Prozession am Plaza Bolivar begann.





Ein Militärmusiker (Batallion Guardian Presidencial) checkt sein Smartphone.

So, genug von den Prozessionen ;-)

Am nächsten Morgen wollten wir auf den Hausberg von Bogota; den Monserrate - ein Wallfahrtsort.

Da Karfreitag war, war es natürlich nicht nur unsere Idee, sondern auch diejenige von vielen Kolumbianern. Den Berg erklimmen kann man entweder zu Fuss, mit der Standseilbahn oder der Seilbahn.

Der Aufstieg war steil und anstrengend, aber wir wurden mit einem herrlichen Panorama über Bogota belohnt.



Blick auf den Plaza Bolivar.

Blick von unten zum Monserrate.

Am Nachmittag besuchten wir das Goldmuseum - überaus interessant.

Hier eine Auswahl der Ausstellungsstücke.

Jööö.






Eine Figur von San Agustin. An diesen Ort werden wir am Ende unserer Kolumbienreise noch gehen um mehr davon zu sehen und zu erfahren...



Nach einem feinen Nachtessen mit Sarah, Tim und einem Kollegen aus Bogota verliessen wir beide mit dem Nachtbus Bogota und fuhren nach Medellin.